Radio, Audiokasette und Walkman
Ich erinnere mich noch gut an unser altes Radio, das wie alle damaligen elektronischen Geräte in Japan hergestellt worden war. Zum Umschalten mussten wir am Skalenknopf drehen. Da jeder einzelne von der ganzen Familie unterschiedliche Lieblingsradiosender hatte, markierten wir mit Markierstift an dem Knopf, wo die Sender gefunden wurden. Das Radio konnte auch Audiokassetten spielen, die man von beiden Seiten hören konnte. Um schnell vorwärts- oder zurückzuspulen, drehten wir die Weife der Kassetten wirbelnd in der Luft. Das machten wir mit einem Stabilo Bleistift, denn er hatte einen passenden sechseckigen Kreuzschnitt.
Jeden Sonntag Abend um 9 Uhr hörte ich immer die wöchentliche Hitliste im Radio. Machmal nahm ich auch einige Lieder auf einer Kassette auf, um meine Lieblingslieder zu sammeln. Am Ende der Liedersammlung nahm ich auch meine geheime Nachricht auf. Am Montagsfrüh steckte ich die Kassette ins Schließfach einer Schulkameradin. Freitagmorgens tat sie das Gleiche.
Am Wochenende spazierte ich oft im Hafen. Mit der Meeresbrise und dem salzigen Geruch des Meeres im Hintergrund hörte ich die Kassetten mit meinem Walkman. Aber natürlich hatte alles Gute sein Ende. Die Jugendliebe auch. In unserem letzten Schuljahr bekam ich die letzte Kassette, die ich nach dem Hören weit ins Meer wegwarf.
Hoffentlich steuerte sie etwas zu den künstlichen Riffen bei und tat zumindest den Meerestieren da unten gut.
Jeden Sonntag Abend um 9 Uhr hörte ich immer die wöchentliche Hitliste im Radio. Machmal nahm ich auch einige Lieder auf einer Kassette auf, um meine Lieblingslieder zu sammeln. Am Ende der Liedersammlung nahm ich auch meine geheime Nachricht auf. Am Montagsfrüh steckte ich die Kassette ins Schließfach einer Schulkameradin. Freitagmorgens tat sie das Gleiche.
Am Wochenende spazierte ich oft im Hafen. Mit der Meeresbrise und dem salzigen Geruch des Meeres im Hintergrund hörte ich die Kassetten mit meinem Walkman. Aber natürlich hatte alles Gute sein Ende. Die Jugendliebe auch. In unserem letzten Schuljahr bekam ich die letzte Kassette, die ich nach dem Hören weit ins Meer wegwarf.
Hoffentlich steuerte sie etwas zu den künstlichen Riffen bei und tat zumindest den Meerestieren da unten gut.
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